SLOGA Felgenservice · Tuzla

WERKSTATTGALERIE · TUZLA

Vorher und nachher

Vier Fälle aus der Werkstatt in Simin Han: was beschädigt war, was an der Maschine passiert ist und wie die Felge am Ende aussieht.

Jedes Bild stammt aus unserer Halle

Hier steht kein Foto aus einem Katalog. Jede Felge, die Sie sehen, lag in der Werkstatt in der 3. tuzlanske brigade 128 in Tuzla auf der Bank. Zuerst wird der Zustand festgehalten, in dem das Rad angekommen ist, danach das Ergebnis, sobald Richten, Schweißen und das Nacharbeiten der Naht fertig sind.

Vergleichen Sie Kanten und Felgenhorn, dort zeigt sich der Unterschied am deutlichsten. Bei manchen Felgen entwich die Luft durch einen Riss, bei anderen zitterte das Lenkrad ab einer bestimmten Geschwindigkeit. Kein Schaden gleicht dem anderen, deshalb wird jede Felge erst in der Hand begutachtet, bevor irgendetwas versprochen wird.

Vier Fälle aus der Werkstatt

Zu jedem Fall steht, was beschädigt war, wie es gelöst wurde und wie der Zustand am Ende ist. Ziehen Sie den Ring, um beide Seiten zu vergleichen.

Alufelge mit herausgebrochenem Stück an der Außenkante Dieselbe Felge nach dem Schweißen und Schleifen, die Kante ist wieder geschlossen
Vorher Ring ziehen Nachher

Ein Stück der Felge fehlte

01An der äußeren Kante war ein Stück Material herausgebrochen. Der Rand blieb offen, der Reifen fand an dieser Stelle keinen Sitz mehr und verlor bei jeder Fahrt Luft.
02Die Bruchstelle wird bis auf blanken Werkstoff gereinigt, das fehlende Material in Lagen aufgeschweißt und der Überstand anschließend mit dem Schleifgerät abgetragen, bis das ursprüngliche Randprofil wieder stimmt.
03Die Kante ist wieder geschlossen und läuft ohne Schlag im Kreis. Der Reifen sitzt auf der ganzen Länge des Horns, und zum Schluss wird die Felge in der Drehung auf der Maschine geprüft.
Durchgebrochenes Felgenhorn mit Loch und Korrosionsspuren Zugeschweißtes und plan geschliffenes Felgenhorn nach der Bearbeitung
Vorher Nachher

Loch im Felgenhorn

01Ein Schlag und die Korrosion hatten das Horn durchbrochen, im Sitz des Reifens klaffte ein Loch. Nach wenigen Tagen war die Luft weg, Nachpumpen half immer nur kurz.
02Das Loch wird bis auf gesunden Werkstoff freigelegt, die Ränder werden angeschrägt und zugeschweißt. Danach wird die Naht mit dem Schleifgerät eingeebnet, damit der Reifen rundum gleichmäßig aufliegt.
03Das Horn hält den Druck und der Reifen setzt sich, ohne seinen Platz zu suchen. Die Auflagefläche ist eben, an der Stelle des früheren Lochs steht nichts mehr vor.
Riss am Bett einer Alufelge, mit Kreide markiert Verschweißte und bearbeitete Rissstelle am Felgenbett
Vorher Nachher

Riss am Felgenbett

01Ein feiner Riss zog sich über das Felgenbett. Der Reifen verlor langsam Luft, und auf schlechter Straße war zu spüren, dass mit dem Rad etwas nicht stimmt.
02Das Rissende wird gesucht und markiert, die Stelle V-förmig ausgeschliffen und beidseitig verschweißt, soweit man herankommt. Der Materialüberschuss kommt danach an der Maschine wieder herunter.
03Die Felge ist geschlossen, die Stelle nachgearbeitet und in der Drehung geprüft. Läuft der Riss bis in die Radschüssel, also in eine tragende Zone, wird die Reparatur nicht ausgeführt.
Erhabene Schweißnaht über dem Rand einer Felge Dieselbe Stelle nach dem Schleifen, ohne sichtbare Naht
Vorher Nachher

Die Naht, die man nicht mehr sieht

01Nach dem Verschweißen eines Bruchs stand eine dicke Naht über Rand und Speiche. Das Material hielt, doch die Reparaturstelle sprang aus jedem Blickwinkel ins Auge.
02Die Naht wird Schritt für Schritt heruntergeschliffen, bis die Linie mit dem umliegenden Material fluchtet. Geprüft wird mit der Hand und mit dem Auge, denn eine Unebenheit spürt man früher, als man sie sieht.
03Mit der Hand ist kein Übergang mehr zu spüren, und der Reifen liegt rundum auf. Sichtbar bleibt die Stelle nur als Unterschied im Metallton, denn lackiert wird hier nichts.

Die Maschinen hinter dieser Arbeit

Presse, Schweißgerät und Schleifgerät stehen im selben Raum, deshalb wandert keine Felge vom einen Handwerker zum nächsten.

Felge auf der Maschine aufgespannt
Das Felgenhorn Runde für Runde geprüft
Fertige Felgen vor der Übergabe

Fragen zu den Arbeiten auf den Bildern

Woran erkenne ich, ob meine Felge überhaupt reparierbar ist?

Schicken Sie ein Foto vom Schaden und eines von der ganzen Felge an +387 61 570 429. Ein Bild verrät viel, das letzte Wort fällt aber erst in der Werkstatt, wenn der Reifen herunter ist. Wäre die Reparatur nicht sicher, hören Sie das sofort und an der Felge wird nicht gearbeitet.

Sieht man die Schweißstelle nach der Reparatur noch?

Die Naht wird geschliffen, bis sie mit dem umliegenden Material auf einer Linie liegt, mit der Hand ist danach kein Übergang mehr zu spüren. Ein Unterschied im Metallton bleibt, denn hier wird nichts lackiert und nichts überdeckt. Darauf weisen wir vorher hin, damit es später keine Überraschung gibt.

Bearbeiten Sie auch Stahlfelgen oder nur Alufelgen?

In der Werkstatt laufen Alufelgen und Stahlfelgen. Stahl wird häufiger gerichtet, weil er verbeult statt zu reißen, Aluminium landet öfter am Schweißgerät. Der Werkstoff bestimmt die Reihenfolge der Arbeitsschritte, den Weg gehen aber beide gleich.

Wird die Felge nach der Reparatur geprüft?

Ja, auf derselben Maschine, auf der alles angefangen hat. Die Felge dreht sich, und der verbliebene Schlag wird gemessen, seitlich wie in der Höhe. Läuft die Linie ruhig, ist die Arbeit fertig; wenn nicht, geht die Felge vor der Übergabe zurück auf die Presse.

Kann ich eine einzelne Felge bringen oder müssen es alle vier sein?

Eine einzelne genügt. Die meisten kommen mit einem Rad nach einem Bordstein oder einem Schlagloch. Ist das Auto in ein größeres Loch gefallen, bringen Sie die übrigen Felgen dieser Seite gleich mit, denn die Abweichung zeigt sich oft auch am zweiten Rad.

Die nächste Felge hier kann Ihre sein

Fotografieren Sie den Schaden mit dem Handy und schicken Sie das Bild. Sie erfahren, was realistisch machbar ist.